Die Ergebnisse der Kommunalwahlen 2019

Buntes Symbolbild für die Wahlergebnisse.

Am 26. Mai 2019 konnten rund 8,7 Millionen wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger bei den Kommunalwahlen in Baden-Württemberg ihre Stimmen abgeben. Deutlich mehr Bürgerinnen und Bürger machten von ihrem Wahlrecht gebrauch, die Wahlbeteiligung stieg an.

Diese Seite bietet Analysen der Prognosen und einen Überblick über den aktuellen Stand der Wahlergebnisse. 

Rückblick: Kommunalwahl 2019

449 von 11101 Gemeinden und 8 von 35 Landkreisen sind ausgezählt (Stand: 10 Uhr)

Die vorläufigen Ergebnisse, die bereits vorliegen, zeichnen denselben Trend, der sich auch bei der Europawahl durchsetzte: 

  • eine gestiegene Wahlbeteiligung (Aktuell: Kreistagswahl 58 Prozent, Gemeinderatswahl 58 Prozent)
  • Verluste für CDU und SPD und mehr Stimmen für die Grünen, wobei die Differenz in ganz Baden-Württemberg abgeschwächter ist als in den Gemeinderatswahlen der großen Städte.

Für weitere Informationen:

Zur Stimmverteilung Kreistagswahl (Statistisches Landesamt)

Zur Stimmverteilung Gemeinderatswahl (Statistisches Landesamt)


 


Freiburg: Hohe Wahlbeteiligung & Grüne als Gewinner

Die Freiburger Gemeinderatswahl ist vorläufig ausgezählt. Die Grünen sind einsam auf dem Siegertreppchen: 26,5 Prozent der Wählerstimmen konnten sie gewinnen. Das zeigt das vorläufige Ergebnis der Auszählung an fritz.freiburg.de/wahl/gw19.htm. Erst mit einigem Abstand folgen Platz zwei und drei: Die SPD hat einen Stimmenanteil von 12,7, die CDU von 11,8 Prozent. Interessant ist außerdem, wie viele kleinere Parteien einen relevanten Stimmenanteil erreichen konnten und somit Chancen auf Sitze im Gemeinderat haben. 

Die Wahlbeteiligung liegt aktuell bei rund 60 Prozent - ein gutes Ergebnis!



Übersicht der vorläufigen Ergebnisse

Verband Region Stuttgart: https://www.region-stuttgart.org/regionalwahl/ 
Stuttgart: https://statistik.stuttgart.de/wahlen/html/gemeinderatswahl/2019/stadtbezirke_alleParteien.html
Freiburg: https://fritz.freiburg.de/wahl/gw19.htm
Mannheim: https://web2.mannheim.de/GRW2019/index.html


 

Mannheim: Stimmzettelergebnis & höhere Wahlbeteiligung

Insgesamt gaben 118.597 (2014: 89.833) von rund 239.000 wahlberechtigten Mannheimerinnen und Mannheimern ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl ab. Damit stieg die Wahlbeteiligung deutlich. auf 49,7 Prozent, doch trotzdem ging nicht jeder oder jede zweite Wahlberechtigte zur Urne.

Beim Stimmzettelergebnis, das noch in der Wahlnacht geliefert wurde, teilen sich die Grünen und die SPD den Platz der stärksten Partei mit jeweils 23,5 Prozent der Wählerstimmen. Im Vergleich zur letzten Wahl 2014 gewinnen die Grünen rund sieben Prozentpunkte dazu, die SPD verliert rund vier. Drittstärkste Partei ist die CDU mit 20,6 Prozent.

Begriffserklärung: Wie aussagekräftig ist ein Stimmzettelergebnis?

Zur detaillierten Analyse der Gemeinderatswahlen


 

PROGNOSE (21 Uhr):

Neue stärkste Kraft: Die Grünen gewinnen voraussichtlich deutlich dazu 

In Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim werden die Grünen wahrscheinlich mit deutlichem Abstand die stärkste Kraft in den jeweiligen Gemeinderäten sein: Das sagt die Prognose von infratest dimap voraus, die der SWR um 21 Uhr aktualisierte. In Stuttgart würden sie laut Prognose knapp 28 Prozent, in Mannheim knapp 25 und in Karlsruhe sogar mehr als 30 Prozent der Stimmen erreichen.

Herbe Verluste könnten der CDU drohen, der jeweils mindestens 6,9 Prozentpunkte in den Gemeinderäten fehlen. Auch die SPD würde der Prognose nach in allen drei Städten Stimmen verlieren. In Mannheim, wo sie 2014 noch die meisten Stimmen hatte, kommt sie nur auf knapp 20 Prozent.

Analysen der Gemeinderatswahlen


Die Wahlbeteiligung könnte steigen

Laut mehreren Medienberichten gaben bis 14 Uhr deutlich mehr Wählerinnen und Wähler im Ländle ihre Stimmen ab als zur selben Uhrzeit bei der Wahl 2014. Mit knapp 30 Prozent Wahlbeteiligung war der Wert rund fünf Prozentpunkte höher. In der Landeshauptstadt waren bis 14 Uhr sogar rund 40 Prozent der Wählerinnen und Wähler zur Urne gegangen.

Weitere Informationen: ntv

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Symbolbild Zeit. Foto: Photo by Icons8 team on Unsplash.
Symbolbild Zeit. Foto: Photo by Icons8 team on Unsplash.

Am 26. Mai finden nicht nur Kommunalwahlen, sondern auch die Europawahl statt. Die Ermittlung des Wahlergebnisses für die Europawahl hat Vorrang vor der Ermittlung der Ergebnisse für die Kommunalwahlen oder der Mitglieder der Regionalversammlung (§ 51i KomWO). Deswegen sind die Ergebnisse erst später bekannt.

Am 27. Mai stehen die ersten vorläufigen Gemeinde- und Kreisergebnisse der Kommunalwahlen fest. Diese veröffentlicht das Statistische Landesamt. Zusammengefasste Ergebnisse für ganz Baden-Württemberg gibt das statistische Landesamt Anfang Juni bekannt.

Gemeinderatswahlen
Einzelne Städte wie Mannheim veröffentlichen erste Ergebnisse bereits am Wahlabend. Der SWR liefert außerdem um 18 Uhr Zahlen der Gemeinderatswahlen aus Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe, die von infratest dimap erhoben werden.

Kreistagswahlen
"Zeitlich erfolgt die Auszählung der Kreistagswahlergebnisse nach der vorläufigen Ermittlung der Ergebnisse der Europawahl", gibt der Landkreistag bekannt. Daher sind die vorläufigen Ergebnisse erst ab dem 27. Mai verfügbar. 

Verband Region Stuttgart
Am späten Wahlabend, frühestens ab 22 Uhr, sollen erste Ergebnisse veröffentlicht werden.

Endgültige amtliche Ergebnisse
Die endgültigen amtlichen Ergebnisse der Kommunalwahlen in Baden-Württemberg liegen dem Statistischen Landesamt laut Pressemitteilung voraussichtlich im Herbst 2019 vor.

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Gemeinderatswahlen

Luftbild von Stuttgart, 2007. Foto: LMZ / Arnim Weischer.
Luftbild von Stuttgart, 2007. Foto: LMZ / Arnim Weischer.

PROGNOSE (18 Uhr):

Grüne werden stärkste Kraft 

Die Grünen werden stärkte Kraft im Stuttgarter Gemeinderat: Das sagt die Prognose von Infratest dimap, die für den SWR erstellt wurde, voraus. Mit 29,5 Prozent der Wählerstimmen wären die Grünen mit Abstand stärkste Kraft im Rathaus der Landeshauptstadt. Im Vergleich zur Wahl 2014 gewännen sie mehr als fünf Prozentpunkte dazu. 

Quelle: zu den SWR-Prognosen für Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim  



Weitere Informationen

Zeitplan: Die Stimmzettel für die Kommunalwahl werden am Montag, 27. Mai, und Dienstag, 28. Mai, ausgezählt. Das Stimmzettelergebnis wird voraussichtlich am Montag um 16 Uhr bekanntgegeben. Das vorläufige Ergebnis der Gemeinderatswahl wird voraussichtlich am Dienstag gegen 16 Uhr vorliegen.

Infos: Der Stuttgarter Gemeinderat hat 60 Sitze, die neu besetzt werden.

Rückblick 2014: Nach der Wahl 2014 wurde in Stuttgart die CDU wieder die stärkste Fraktion im Gemeinderat mit 17 Sitzen. Das entsprach rund 28 Prozent der Wählerstimmen. Sie verdrängte die Grünen auf Platz zwei, die 14 Sitze erhielten. Verluste musste die SPD hinnehmen. Sie kam auf 14 Prozent der Stimmen und erhielt neun Sitze. 

PROGNOSE (18 Uhr):

Grüne werden stärkste Kraft 

Die Grünen werden stärkte Kraft im Karlsruher Gemeinderat: Das sagt die Prognose von Infratest dimap, die für den SWR erstellt wurde, voraus. Mehr als 13 Prozentpunkte mehr Stimmen der Wählerinnen und Wähler konnten die Grünen im Vergleich zur Wahl 2014 ergattern. Mit 33,5 Prozent der Wählerstimmen wären die Grünen mit Abstand stärkste Kraft im Karlsruher Rathaus. Sie würden damit die CDU ablösen. 

Diese musste herbe Rückgänge der Stimmen für sie hinnehmen: knapp 12 Prozentpunkte weniger. Sie bekam mit 15 Prozent den zweitgrößten Stimmenanteil, dicht gefolgt von der SPD (14,5 Prozent). 

Quelle: zu den SWR-Prognosen für Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim 


Weitere Informationen:

Rückblick 2014: In Karlsruhe blieb die CDU stärkste Fraktion unter elf Parteien und Gruppierungen. SPD und Grüne folgten einander dicht auf Platz zwei und drei. Auch in Karlsruhe zog die AfD mit drei Sitzen in den Gemeinderat ein. 

Mannheim: Stimmzettel-Ergebnis & hohe Wahlbeteiligung

Insgesamt gaben 118.597 (2014: 89.833) von rund 239.000 wahlberechtigten Mannheimerinnen und Mannheimern ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl ab. Damit stieg die Wahlbeteiligung deutlich.

Beim Stimmzettel-Ergebnis, das noch in der Wahlnacht geliefert wurde, teilen sich die Grünen und die SPD den Platz der stärksten Partei mit jeweils 23,5 Prozent der Wählerstimmen. Im Vergleich zur letzten Wahl 2014 gewinnen die Grünen rund sieben Prozentpunkte dazu, die SPD verliert rund vier. Drittstärkste Partei ist die CDU mit 20,6 Prozent.

  1. GRÜNE: 23,5 Prozent (2014: 16,31 Prozent)
  2. SPD: 23,5 Prozent (2014: 27,28 Prozent)
  3. CDU: 20,6 Prozent (2014: 26,05 Prozent)
  4. AfD: 9,3 Prozent (2014: 7,83 Prozent)
  5. Freie Wähler/ML: 6,4 Prozent (2014: 9,34 Prozent)
  6. Die LINKE: 5,4 Prozent, (2014: 6,20 Prozent)
  7. FDP: 5,1 Prozent (2014: 4,48 Prozent)

Begriffserklärung: Wie aussagekräftig ist ein Stimmzettel-Ergebnis?
Dabei werden die unveränderten, abgegebenen Stimmzettel gezählt – ohne die kumulierten oder panaschierten Stimmen, die bei der Feinauszählung erfasst werden. Das Stimmzettelergebnis stellt ein grobes erstes Ergebnis dar. Bei der Gemeinderatswahl 2014 betrug der Anteil der veränderten Stimmzettel in Mannheim etwa 64 Prozent.



PROGNOSE (18 Uhr):

Grüne werden stärkste Kraft 

Nicht nur in Stuttgart und Karlsruhe, auch in Mannheim werden die Grünen voraussichtlich stärkte Kraft im Gemeinderat: 26 Prozent der Stimmen sagt die Prognose von Infratest dimap, die für den SWR erstellt wurde, für sie voraus. Mehr als 10 Prozentpunkte mehr Stimmen der Wählerinnen und Wähler konnten die Grünen im Vergleich zur Wahl 2014 ergattern - ein beachtlicher Zuwachs.

Die Grünen würden damit die SPD als ehemals stärkte Fraktion im Gemeinderat ablösen. Sowohl CDU als auch SPD bekämen laut Prognose signifikant weniger Stimmen: Beide verlieren rund acht Prozentpunkte.  

Quelle: zu den SWR-Prognosen für Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim 



Weitere Informationen:

Zeitplan: Am Wahlsonntag wird ein Stimmzettelergebnis veröffentlicht. Voraussichtlich am Dienstag, den 28. Mai wird ein vorläufiges Ergebnis veröffentlicht unter: www.mannheim.de/wahlen 

Rückblick: Die besten Ergebnisse erzielten in Mannheim die SPD (27,3 Prozent) und die CDU (26,1 Prozent). Die Grünen waren mit einem Stimmenanteil von 16,3 Prozent die Drittstärksten. Die AfD schickte mit 7,8 Prozent drei Mitglieder in den Gemeinderat; 2015 traten jedoch alle drei aus der Fraktion aus und setzten ihre Arbeit als Gruppierung Bürgerfraktion fort. Die Wahlbeteiligung lag mit 38,7 Prozent unter dem landesweiten Durchschnitt.

 

 

Freiburg: Hohe Wahlbeteiligung & Grüne als Gewinner. Voraussichtlich ziehen viele kleine Parteien in den Gemeinderat ein.

Die Freiburger Gemeinderatswahl ist beinahe ausgezählt. Die Grünen sind allein auf dem Siegertreppchen: Sie konnten rund 27 Prozent der Wählerstimmen gewinnen. Das zeigt das vorläufige Zwischenergebnis der Auszählung um 16 Uhr an fritz.freiburg.de/wahl/gw19.htm. Erst mit einigem Abstand folgen Platz zwei und drei: Die SPD hat einen Stimmenanteil von 12,6, die CDU von 11,8 Prozent. Viele kleinere Parteien konnten einen relevanten Stimmenanteil erreichen und haben somit Chancen auf Sitze im Gemeinderat. 

Die Wahlbeteiligung liegt aktuell bei rund 60 Prozent - ein gutes Ergebnis!



Weitere Informationen:

Zeitplan: Vorläufige Ergebnisse finden Sie her: https://fritz.freiburg.de/wahl/gw19.htm.
Nach der Feststellung des vorläufigen amtlichen Endergebnisses finden Sie eine Zusammenstellung der wesentlichen Ergebnisse unter: https://www.freiburg.de/pb/207920.html
Ein bis zwei Monate nach der Wahl erscheint eine ausführliche Wahlanalyse unter: https://www.freiburg.de/pb/207932.html.  

Rückblick 2014: In Freiburg machten die Grünen mit 24,3 Prozent das Rennen und erhielten damit elf von 48 Sitzen im Gemeinderat. Ihnen folgten die CDU (18,3 Prozent), dann die SPD (16,7 Prozent) und schließlich die FDP (4,8 Prozent). Die Wahlbeteiligung lag mit 51,4 Prozent leicht über dem landesweiten Durchschnitt.

 

 

 

Rückblick: In Heidelberg erhielt die CDU mit 20,8 Prozent die meisten Stimmen. Die Grünen konnten sich über den größten Stimmenzuwachs freuen: Trotz einer Abspaltung von der Grün-Alternativen Liste Heidelberg (GAL) vereinten sie 19,7 Prozent der Stimmen auf sich und konnten somit die SPD (17,3 Prozent Stimmenanteil) als zweitstärkste Kraft ablösen. Die AfD zog mit zwei Sitzen und die Piratenpartei mit einem Sitz neu in den Gemeinderat ein. Dieser wurde zur Wahl 2014 von 40 auf 48 Sitze erweitert.

 

 

Zeitplan: Das vorläufige Ergebnis der Kommunalwahl kann am Montagabend ab voraussichtlich 18:30 Uhr abgerufen werden: https://www.ulm.de/rathaus/stadtpolitik/wahlen/kommunalwahl/kommunalwahl-2019 

Rückblick 2014: In Ulm machten die stärksten drei Kräfte ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Die CDU erhielt 22,3 Prozent der Stimmen, die SPD 19,5 Prozent und die Grünen 19,3 Prozent. Während die FDP Verluste hinnehmen musste, freute sich die Linke über einen Stimmenzuwachs. Die Wahlbeteiligung lag mit 46,4 Prozent leicht unter dem Landesdurchschnitt.

Zeitplan: Die Wahlergebnisse der Gemeinderatswahl werden auf der Homepage www.heilbronn.de veröffentlicht. Am Montag, 27. Mai 2019, werden dort ab ca. 13 Uhr die Eingänge der ersten Wahlbezirke live mitzuverfolgen sein und als Zwischenergebnisse präsentiert. Das vorläufige Endergebnis soll am Nachmittag veröffentlicht werden.

Rückblick 2014: In Heilbronn erzielte die CDU 30,7 Prozent und wurde so mit zwölf von 40 Sitzen stärkste Kraft im Gemeinderat. Darauf folgte knapp die SPD (27 Prozent). Platz drei belegten die Grünen mit 12,6 Prozent. Die AfD trat zum ersten Mal an und erhielt mit 4,1 Prozent Stimmenanteil zwei Sitze. 39,1 Prozent der Wahlberechtigten stimmten ab, womit die Wahlbeteiligung unter dem Durchschnitt in Baden-Württemberg lag.

 

 

Zeitplan: Die Ergebnisse der Gemeinderats- und Ortschaftsratwahlen werden am Montag, 27. Mai, erfasst und frühestens ab 19 Uhr bekannt gegeben. Das vorläufige Endergebnis wird online unter folgendem Link veröffentlicht: https://wahlen.pforzheim.de/wahlen2019/gemeinderat_2019.html 

Rückblick 2014: Den größten Erfolg hatte in Pforzheim die CDU mit 30,8 Prozent. Die SPD lag mit 16,4 Prozent auf dem zweiten Platz. Der Wählervereinigung Grüne Liste Pforzheim auf Platz drei folgte nur knapp die AfD, die 10,8 Prozent der Stimmen erhielt. Die Wahlbeteiligung lag mit 33,8 Prozent deutlich unter dem Landesdurchschnitt.

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Verband Region Stuttgart

Die vorläufigen Ergebnisse des Verbands Region Stuttgart stehen fest: 
https://www.region-stuttgart.org/regionalwahl/ 

Wir bereiten sie zeitnah auf dieser Seite auf. 

Wahlbeteiligung

Wahlurne in Oberpoerlitz, 2006. Foto: picture alliance /zb /Michael Reichel (ari).
Wahlurne in Oberpoerlitz, 2006. Foto: picture alliance /zb /Michael Reichel (ari).

Wie viele Bürgerinnen und Bürger durften wählen?
Insgesamt schätzte das statistische Landesamt die Zahl der Wahlberechtigten für die Kommunalwahlen 2019 auf rund 8,7 Millionen. Darunter befinden sich gut 7,9 Millionen Deutsche und knapp 820 000 Unionsbürgerinnen und -bürger.

Bei den Kommunalwahlen darf man ab 16 Jahren wählen (zur Erstwählerwebseite). 2019 gab es laut Schätzung rund 200 000 minderjährige Wahlberechtigte. Die Minderjährigen machen somit knapp 2,4 Prozent der Wahlberechtigten aus.

 


Wahlbeteiligung der letzten Wahlen
Wie viele der Wahlberechtigten werden in Baden-Württemberg tatsächlich zur Wahl gehen? Der Trend der vergangenen Wahlen zeigt, dass die Wahlbeteiligung zurück geht.

Wahlbeteiligung in %
Wahl200920142019
Gemeinderatswahlen50,749,1noch unbekannt
Kreistagswahlen51,549,6noch unbekannt
Verband Region Stuttgart53,552,6noch unbekannt

Datenquelle: eigene Zusammenstellung, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

 

 


Wahlbeteiligung nach Gemeindegröße

Wahlberechtigte in Gemeinden mit wenig Einwohnern gehen eher zur Wahl als in großen Gemeinden.

Wahlbeteiligung in Prozent
Gemeindegröße20142019
unter 2.00061,9noch unbekannt
2.000–5.00056,4noch unbekannt
5.000–10.00052,9noch unbekannt
10.000–20.00049,9noch unbekannt
20.000–50.00045,9noch unbekannt
50.000–100.00044,7noch unbekannt
100.000–250.00044,7noch unbekannt
250.000 und mehr44,2noch unbekannt

Datenquelle: © Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, 2019

 

 


Wahlbeteiligung nach Gemeinden

Wie viele Wahlberechtigte haben in den jeweiligen Gemeinden 2014 den Gemeinderat gewählt? Und wie verteilten sich die Stimmen auf die Parteien? Eine interaktive Grafik stellt das Statistische Landesamt hier zur Verfügung

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Sitzverteilung: Wer bekam wie viele Sitze zugeteilt?

Gemeinderatswahlen
Kreistagswahlen
201920142009201920142009
CDUnoch unbekannt4.749 5.129 noch unbekannt

800

 

 

832
SPDnoch unbekannt2.378 2.444 noch unbekannt

390

 

398
Grünenoch unbekannt780 624 noch unbekannt

277

230
FDPnoch unbekannt247 388 noch unbekannt

107

164
Die Linkenoch unbekannt5024 noch unbekannt

(unter andere)

(unter andere)
AfDnoch unbekannt28noch unbekannt(unter andere)(unter andere)
Andere Parteiennoch unbekannt3819 noch unbekannt7542
Gemeinsame
Wahlvorschläge
noch unbekannt9791.006 noch unbekannt4147
Wähler-
vereinigungen
noch unbekannt8.7878.737noch unbekannt538560

Angaben in Sitzanzahl.

Kurz & knapp: Begriffe erklärt

Stimmzettel-Ergebnis
Dafür werden die unverändert abgegebenen Stimmzettel ausgezählt. Bei diesem Ergebnis fehlen jedoch kumulierte oder panaschierte Stimmzettel. Diese werden erst bei der Feinauszählung erfasst, denn deren Auszählung ist zeitaufwändiger.

Das Stimmzettel-Ergebnis stellt daher eine schnelle erste, aber grobe Tendenz der Wahlergebnisse dar.

Bei der Gemeinderatswahl 2014 betrug der Anteil der veränderten Stimmzettel in Mannheim etwa 64 Prozent - all diese Stimmen wurden im Stimmzettel-Ergebnis nicht mitgezählt. Das Stimmzettel-Ergebnis sagte daher wenig über die finale Wahlentscheidung aus.

(2019 veröffentlichte Mannheim ein Stimmzettel-Ergebnis.)

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Sitzverteilung:

Sie wird in ganzen Zahlen angegeben. Die Sitzverteilung sagt aus, welcher Partei oder Wählervereinigung insgesamt in ganz Baden-Württemberg wie viele Sitze in den Gemeinderäten und Kreistagen zustehen. 

Beispiel: Die Sitzverteilung der Gemeinderatswahl zeigt, dass Partei B in Baden-Württemberg mit 344 Sitzen die meisten Sitze bekam. 

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Stimmenverteilung:

Sie wird in Prozent angegeben. Sie sagt nichts über den Kreistag oder Gemeinderat vor Ort aus, sondern bezieht sich auf ganz Baden-Württemberg. Die Stimmverteilung beantwortet die Frage: Wie viel Prozent aller gültigen Stimmen fielen auf Kandidierende einer bestimmten Partei oder Wählervereinigung? 

Beispiel: In ganz Baden-Württemberg wurden 54 Prozent der gültigen Stimmen für Kandidierende der Partei A abgegeben.

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„Wählervereinigungen“ bezeichnet alle politischen Gruppierungen, die keine Parteien sind. Das können Gruppieriungen ganz unterschiedlicher kommunalpolitischer Richtungen sein, wie zum Beispiel die Freien Wähler, grüne Listen, Frauenlisten, linksorientierte Listen oder Einzelbewerber. 

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Was wird bei einer Kommunalwahl gewählt?

Außerdem gab es Direktwahlen der Bezirksbeiräte in Gemeinden mit mehr als 100 000 Einwohnern. Kommunalwahlen finden alle fünf Jahre statt, zuletzt 2014.

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Frauenanteil in der Kommunalpolitik

Kommunalpolitik ist noch überwiegend männlich

Baden-Württemberg ist, Stand 2019, bundesweites Schlusslicht bei der politischen Partizipation von Frauen. Frauen sind noch lange nicht zu gleichen Teilen in der Kommunalpolitik vertreten wie Männer, wie diese Zusammenstellung der Seite www.frauenwahlrecht-bw.de zeigt. Nur ein Beispiel: Nach der Wahl 2014 waren durchschnittlich vier von fünf Kreistagsmitgliedern männlich. Bis Frauen in der Kommunalpolitik den Anteil an Macht, Einfluss, Ämtern und Mandaten innehaben, der ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht, wird es noch lange dauern. 

Was sind die Ursachen? 

  1. Weniger Frauen erhalten in Baden-Württemberg eine Chance auf einen Listenplatz als Männer.
  2. Selbst wenn Frauen kandidieren, werden sie laut Statistischem Landesamt weniger häufig von den Wählerinnen und Wählern gewählt als männliche Kandidaten. 

Die meisten Frauen für Kreistage und Gemeinderäte stellten im Wahljahr 2014 die Grünen auf (44 und 46 Prozent weibliche Wahlvorschläge), gefolgt von der SPD (35 und 33 Prozent weibliche Wahlvorschläge).

Hat sich die Situation für Frauen verbessert? Noch liegen keine Ergebnisse zum Anteil der gewählten Frauen vor. Unsere Slideshow zeigt die bisherige Verteilung von Männern und Frauen. 

 

 

Frauen in Gemeinderäten

Frauen in Kreistagen

E-Learning-Kurs: Frauen verändern ihre Kommune

Frauen werden in den Gemeinderäten gebraucht – nicht einmal ein Viertel der Gewählten ist weiblich. Wie können sich Frauen politische Entscheidungsgremien erobern? Wie funktioniert Kommunalpolitik in Baden-Württemberg? Der Kurs informiert und ermöglicht einen Austausch unter den Teilnehmenden; eine Tutorin berät und begleitet die Kursgruppe.

Der Kurs kann auf Anfrage gebucht werden. Die Teilnahmegebühr liegt bei 50 Euro (pro Person).
Kontakt: sabine.keitel@remove-this.lpb.bwl.de

Für weitere Informationen und Beratung zum Thema Frauen in der Kommunalpolitik wenden Sie sich gerne an beate.doerr@remove-this.lpb.bwl.de.

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Weitere Informationen zur Wahlergebnissen

Stimmverteilung: Wer bekam wie viel Prozent der Stimmen?

 Gemeinderatswahl Kreistagswahl
 201920142009201920142009
CDUnoch unbekannt28,3 28,2noch unbekannt34,7 33,5 
SPDnoch unbekannt17,7 18,2 noch unbekannt18,2 18,6 
Grünenoch unbekannt11,5 10,3 noch unbekannt13,2 11,7 
FDPnoch unbekannt3,7 6,2 noch unbekannt4,8 7,8 
Die Linkenoch unbekannt1,71,3 noch unbekannt2,0 1,5 
AfDnoch unbekannt1,5 -noch unbekannt0,9 -
Andere Parteiennoch unbekannt0,9 0,5 noch unbekannt1,0 1,2 
Gemeinsame
Wahlvorschläge
noch unbekannt3,33,9noch unbekannt2,0 2,3
Wähler-
vereinigungen
noch unbekannt31,431,4noch unbekannt23,223,4

Angaben in Prozent.

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Das Verhältnis der auf die Parteien und Wählervereinigungen entfallenen Sitze hat bei den Kommunalwahlen mehr Aussagekraft als das Stimmenverhältnis.

Warum?

  • Die Besonderheiten des baden-württembergischen Kommunalwahlrechts (den Wählern stehen in den kleinsten Gemeinden nur acht, in den größten dagegen bis zu 60 Stimmen zur Verfügung; häufig wird die Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Stimmen bewusst nicht voll ausgeschöpft) bieten für das Stimmenverhältnis keine zuverlässige Vergleichsbasis.
  • Ein zuverlässiger landesweiter Vergleich der Stimmenzahlen ist bei den Kommunalwahlen auch deshalb nicht möglich, weil die Parteien und Wählervereinigungen nicht gleichmäßig in allen Gemeinden und Landkreisen angetreten sind. (Die Parteien sind überwiegend in den größeren Städten und Gemeinden des Landes vertreten, in denen sie naturgemäß mehr Stimmen auf sich vereinigen können als in den kleineren Gemeinden, in denen die Wählervereinigungen besonders hervortreten.)

(Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)